Realität

wir lebten in unserem paradies und dort war es wunderschön mit dir, ich hab' einen menschen noch nie so geliebt wie dich, all unsere erinnerungen kleben noch auf meiner haut und bereiten mir immernoch gänsehaut, aber wir waren genug, und wir merkten, dass unsere seelen sich mit jeder interaktion voneinander trennten, dass wir nie wieder auf einen gemeinsamen nenner kommen werden und dass gefühle wie kleine und große wellen sind, sie kommen und gehen, ich weiß nicht wieso wir so geworden sind, es hätte sicherlich anders verlaufen können, aber so sind wir nicht, das sind wir nicht, vorstellungen und erwartungen driften aneinander ab, doch ich danke dir, dass du mir dein messer so oft in den bauch gerammt hast, bis sich mein schutzmechanismus in den vordergrund gedrängt hat und ich gefühle abstellen musste, bis sie letzendlich erloschen sind, du hast mir eine hilfestellung gegeben, obwohl ich erstmals darunter gelitten habe, und manchmal wünsch' ich mir, dass ich gedanken lesen könnte, um dich noch ein letztes mal hören zu können

7.6.15 20:51

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