genieße noch so lange du kannst, denn bald werde ich weg sein, bald, weil ich dir keine zeitangaben geben werde, das verdienst du nicht, ich spanne dich lieber auf die folter, denn genau das verdienst du und ich verspreche dir, ich werde nicht zögern

7.6.15 22:03, kommentieren

Wer nicht hört, der muss fühlen

ich habe dir nie etwas versprochen, das einzige was du tragen wirst, sind die kosten, die etwas schmerzen, vielleicht auch etwas mehr schmerzen, aber das habe ich dir von anfang an gesagt, hättest du mir mal geglaubt, das wäre leichter für dich gewesen, mach' dich doch nicht so abhängig, das tut dir nicht gut, aber wer nicht hört, der muss fühlen

7.6.15 22:00, kommentieren

Betäubt

Zu blind, um zu sehen, zu taub, um zu verstehen

7.6.15 21:14, kommentieren

Schlüsselwort

'taten hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden' und ich vergesse nicht, meine hintertüren verschließen sich, ich werde sie öffnen, wenn du mir den passenden schlüssel gibst, du leitest den prozess und ich lass' mich von dir führen, es dauert nicht mehr lange und ich breche meine türen auf, ohne deine schlüssel, und du wirst sehen, welches stück in meinem orchester gespielt wird, heute stell' ich mich in die erste reihe, freie platzauswahl ausgeschlossen, ich drück' dir eine eintrittskarte in die hand, heute sortier' ich aus, wer nicht aufgerufen wird darf gehen, und vergiss nicht, dein schlüssel passt solange in meine schlüsselloch bis ich das schloss wechsel'

7.6.15 21:03, kommentieren

Realität

wir lebten in unserem paradies und dort war es wunderschön mit dir, ich hab' einen menschen noch nie so geliebt wie dich, all unsere erinnerungen kleben noch auf meiner haut und bereiten mir immernoch gänsehaut, aber wir waren genug, und wir merkten, dass unsere seelen sich mit jeder interaktion voneinander trennten, dass wir nie wieder auf einen gemeinsamen nenner kommen werden und dass gefühle wie kleine und große wellen sind, sie kommen und gehen, ich weiß nicht wieso wir so geworden sind, es hätte sicherlich anders verlaufen können, aber so sind wir nicht, das sind wir nicht, vorstellungen und erwartungen driften aneinander ab, doch ich danke dir, dass du mir dein messer so oft in den bauch gerammt hast, bis sich mein schutzmechanismus in den vordergrund gedrängt hat und ich gefühle abstellen musste, bis sie letzendlich erloschen sind, du hast mir eine hilfestellung gegeben, obwohl ich erstmals darunter gelitten habe, und manchmal wünsch' ich mir, dass ich gedanken lesen könnte, um dich noch ein letztes mal hören zu können

7.6.15 20:51, kommentieren

Wer sucht, der findet

ich war nicht diejenige, die dich blamierte, schiebe die schuld nicht in meine schuhe, denn meine sollen rein bleiben, nimm deine, da ein paar niemals reichte, musstest du investieren, schau' in die hinteren ecken, wer sucht, der findet, ganz still und leise, damit niemand wind bekommt, ich nehme den größten ventilator, stelle ihn auf die höchste stufe, das war der letzte zug, dein fahrschein ist schon lange abgelaufen, schwarzfahren, strafe zahlen und ein weiterer betrug, ich werde dich jedes mal erwischen und zahlen lassen, bis du verstehst und daraus lernst, bis dein gehirn alles abspeichert, bis es dich alles fühlen lässt, sodass stränge einreißen, ganz langsam, auf langem zeitraum, bis sie völlig durchreißen dauert es noch eine weile, eine weile ist lang, denn das bestimme ich, ich hab' die kontrolle über dich und du kleines wesen bist zu klein, um dich loszureißen

4.6.15 18:28, kommentieren

Festgesetzt

gedankengänge kreisen, einbuchtungen entstehen, weil ich so oft im kreis gelaufen bin, ich schwimme in meinem eigenen wasser und ertrinke in meinem blut, ich hab' alles durchdacht, doch meine strategie wurde von einem kreuz erdrückt, ich muss abschließen und beenden, doch ich halte meine plätze frei, parke auf mehreren parkplätzen, reserviert, stornieren ziehe ich in betracht, aber ich bin einfach zu feige, ich habe so viel investiert, dumme ausrede, die mich glühen und überkochen lässt, mein kessel ist schon lange übergelaufen, die explosion naht, ich bin das wahre feuer, all der schmerz frisst sich in meine zellen, lücken, die gefüllt und abgenutzte flächen, die überstrichen werden müssen, doch mein farbeimer ist leer, und ich überlege wie ich ihn wieder füllen könnte anstatt einen neuen farbeimer zu kaufen

4.6.15 17:39, kommentieren

'Bis bald'

und heute noch passt du in meine welt, schon morgen entfern' ich mich eine meile von dir und stelle trennwände zwischen unseren gebieten auf, übermorgen reiß' ich wände ein, und schrei', bis mein atem nach blut riecht, bis sich meine zunge in ein leichtes rot färbt, meine linsen brachen entzwei, mein verstand löste sich in luft auf und mein gleichgewicht schwankte

4.6.15 17:29, kommentieren

Neuanfang

ich will dir sagen, dass ich neu angefangen habe, dass ich oft umplane, mich entschuldige, weil sich das schlechte gewissen in meine haut brennt, dass ich dich an meiner seite habe und du ein teil meiner zukunft werden kannst, dass gefühle in allen bahnen verlaufen, dass ich meine gefühle manchmal schwer unter kontrolle halte, dass alles so viel intensiver, du bist meine zweite hälfte, die ich an mich heranklebe, um nicht zu entkommen, dass ich mal wieder eine neue art von sucht kennengelernt habe, dass vermissen eine große bedeutung bekommt, dass liebe eine große bedeutung hat und sie oftmals nicht in worte zu fassen ist, zeigst mir dinge, die ich vorher niemals erkennen konnte, weil meine augen nicht gut genug waren, der mond, der nachts in unser fenster scheint, das mondlicht, welches unsere körper in einem vollem glanz schmückt, uns erstauen lässt, du lässt mich erstaunen und das rechne ich dir hoch, ich versuch' immer wieder aufs neue, dir das zu geben, was ich von dir bekomme, ich will einfach nur der klebstoff sein, der dir vor kurzem noch fehlte, rechnungen, die eigentlich keinen sinn ergeben, wir platzieren uns an die richtigen stellen, zusammen- und getrennt geschrieben, ein wir, obwohl wir oftmals an verschiedene orte gehen, wechsel und tausch, und ja, du bist mein wasser, wenn ich am eingehen bin, wechselst zu luft, wenn meine lungen am einschlafen sind, verpasst mir einen kehlkopfschnitt, wenn ich drohe zu ersticken, du bist mein risiko

15.5.15 20:31, kommentieren

Erinnerungen

ich schenk' dir mein blut, als kleinen anhänger, den ich dir nachts um deinen hals binde, meine dna schmückt deinen hals, denn mehr wirst du von mir nicht mehr tragen können, du wirst mich noch zu gesicht bekommen, dort wo du lernst, dort wo du vielleicht auch lernst, dass du abschließen und vergessen musst, selbst wenn du mich vor dir stehen hast, die zigarette in der linken hand, die sie zu meinem munde führt, erst absetze bevor ich ziehe, wie ich daran ziehe und den kalten rauch aus meiner lunge gleiten lasse, du wirst mich riechen, mein eigener duft, vermischt mit meinem jil sander parfum und dem zigarettenrauch, der sich zwischen meinen fingern festgesetzt hat und jedes mal wird dein herz in einen stillstand versetzt, der dich zittern und beben lässt, keine miene verziehst du, nur bittere stille, und auch zwischen uns, du wirst mein atmen vermissen, was du beim küssen und beim sex gespürt hast, als meine hände deine haut berührten und du meine hände auf all deinen hautpartien gespürt hast, als wir beide im einklang waren, das kribbeln auf deinen lippen als ich sie berührte, du wirst erinnerungen abrufen, die auf dich eintreten, bis du an lebensmut verlierst, doch das will ich nicht, das wird nicht leicht werden, ich werde es dir leichter machen, das versprech' ich dir

1 Kommentar 14.5.15 21:39, kommentieren